Langen (Hessen)

Stadtführer 1933 - 1945

Auch in einem kleinen Ort wie Langen gab es Menschen, die hofften, durch den Faschismus zu relativem Wohlstand, zu Einfluß, zu Macht zu kommen. Manche erhofften sich nur einen Arbeitsplatz, eine gesicherte Existenz, andere sahen die große Karriere vor sich. Den Preis dafür, die Entmenschlichung der Beziehungen, den Anspruch auf totale Kontrolle aller Lebensbereiche, trugen sie gerne. Ja, für viele bedeutete das gar keinen Verlust.

Für diejenigen aber, die im Widerstand aktiv gegen das System der Barbarei eintraten und diejenigen, die aufgrund der absurden Rassevorstellungen der Nazis als minderwertig deklariert wurden, war der Preis oft unerträglich hoch. Viel bezahlten mit dem Leben. Und die, die das Grauen der faschistischen Lager, die Deportationen, Flucht und Emigration überlebten, trugen auch nach dem Ende des Terrorregimes schwer an den Wunden, die ihnen geschlagen wurden.

In diesem Buch geht es um Menschen, die sich dem Faschismus aktiv entgegengestellt haben - und um solche, die als Nazis aktiv waren.


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