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A-DracheSee


Ab sofort findet ihr den aktuellen Podcast der Anarchistischen Radiogruppe Berlin online:
http://aradio.blogsport.de/2013/05/02/libertaerer-podcast-aprilrueckblick-2013/

In der aktuellen Ausgabe:
• Auseinandersetzungen um den Wohnraum: Zwangsräumungen und Blockaden in Berlin • Aufständische Hafenarbeiter*innen: Streik in Chiles Häfen erfolgreich • Ausgeschert: Landbesetzungen in Frankreich • Austreten leicht gemacht: Anarchistische Gruppe Neukölln eröffnet Kirchenausgang • Auferstandener Jesus Christus: Idole und neue Götter in Südamerika • Wo herrscht Anarchie • Der libertäre Linktipp
Länge: 27 Minuten
Viel Spaß!
Euer A-Radio Berlin


Aufruf: Blockupy Frankfurt!
Widerstand im Herzen des europäischen Krisenregimes am 31. Mai und 1. Juni 2013

Blockupy ruft auch in diesem Jahr zu europäischen Tagen des Protestes in Frankfurt am Main gegen das Krisenregime der Europäischen Union auf. Am 31. Mai und 1. Juni 2013 wollen wir den Widerstand gegen die Verarmungspolitik von Regierung und Troika – der EZB, der EU-Kommission und des IWF – in eines der Zentren des europäischen Krisenregimes tragen: an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler deutscher Banken und Konzerne – den Profiteuren dieser Politik.

Die Verarmungs- und Privatisierungsprogramme, die schon vor Jahrzehnten den Ländern des Globalen Südens aufgezwungen wurden, sind jetzt in Europa angekommen. Die deutsche Agenda 2010 war nur ein Modellprojekt für das, was in noch dramatischerem Umfang gegenwärtig insbesondere in Südeuropa durchgesetzt wird. Diese Verelendung wird sich – auch hier – noch weiter verschärfen, wenn wir uns nicht wehren: Es droht der weitere Abbau sozialer und demokratischer Rechte. Damit soll die Zahlungsfähigkeit für die Renditeerwartungen der großen Vermögen erhalten bleiben und durch die Verbilligung und Prekarisierung von Lohnarbeit die "ökonomische Wettbewerbsfähigkeit" Deutschlands und (Kern-)Europas auf dem kapitalistischen Weltmarkt gesteigert werden.
Gemeinsam mit den Menschen im Süden Europas sagen wir: "Don't owe, don't pay!" (Wir schulden nichts, wir zahlen nichts!) und wehren uns dagegen, dass die Sanierung des Kapitalismus in Europa auf dem Rücken der Lohnabhängigen, der Erwerbslosen, der Rentner_innen, der Migrant_innen und der Jugendlichen ausgetragen wird. Wir verweigern uns der Komplizenschaft mit der deutschen Krisenpolitik, die nicht nur katastrophale Folgen für die Lebensverhältnisse der Menschen im Süden Europas hat, sondern auch hierzulande die soziale Spaltung immer weiter vorantreibt. Deswegen kämpfen wir auch gegen die hier bereits erfolgten und in noch größerem Ausmaß drohenden Verschlechterungen von Lebens- und Arbeitsbedingungen, die zudem geschlechtsspezifisch ungleich verteilt sind und somit die Geschlechterungerechtigkeit verschärfen. Zu uns gehören Initiativen gegen steigende Mieten, kommunale Verarmung und Schikanen am Jobcenter, gegen Abschiebungen, Lager und Residenzpflicht.

Immer wieder wird versucht, uns zu spalten, z.B. mit dem Hinweis, ‚es wäre genug für die Griechen gezahlt'. Keine Griechin, kein Grieche ist gerettet, vielmehr sind die Renditen von Banken und Konzernen gesichert worden. Wir widersetzen uns dem Versuch, mit solchen nationalistischen Parolen Beschäftigte, Erwerbslose und Prekäre in Deutschland und Griechenland, in Italien, Portugal und Frankreich oder anderen Ländern gegeneinander aufzuhetzen. Insbesondere bekämpfen wir alle (neo)faschistischen Tendenzen, Aufmärsche und Veranstaltungen. Wir wehren uns auch gegen jedwede reaktionäre oder rassistische Kriseninterpretation – gleich ob von "Unten oder Oben" – gleich ob in antisemitischer, antimuslimischer oder antiziganistischer Form.

Wir sind Teil der internationalen Bewegungen, die sich seit Jahren gegen die Angriffe auf unser Leben und unsere Zukunft wehren, für soziale Rechte und Alternativen kämpfen, neue Formen von demokratischer Organisierung und solidarischer Ökonomie entwickeln. Wir widersetzen uns der autoritären Durchsetzung der Spar- und Reformpakete, die in eklatantem Widerspruch zu demokratischen Prinzipien steht, und treten für die Demokratisierung aller Lebensbereiche ein. Wir widersetzen uns der Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen mit Krieg und Rüstungsexport. Wir widersetzen uns dem kapitalistischen Wirtschaftsmodell, das auf globaler Ausbeutung basiert, notwendig Armut und soziale Ungleichheit produziert und die Natur systematisch zerstört.
Wir tragen unseren Protest, unseren zivilen Ungehorsam und Widerstand an den Sitz der Profiteure des europäischen Krisenregimes nach Frankfurt am Main. Von polizeilicher und juristischer Repression, die Bewegungen an vielen Orten weltweit und auch uns trifft, lassen wir uns nicht einschüchtern, sondern begegnen ihr mit grenzüberschreitender Solidarität.
Setzen wir unsere Solidarität gegen die Politik der Spardiktate! Machen wir deutlich: Wir werden nicht zulassen, dass die Krise weiter auf den Rücken von abhängig Beschäftigten, Erwerbslosen, Rentner_innen, Prekären, Studierenden, Flüchtlingen und vielen anderen abgeladen wird, weder anderswo, noch hier. Die Frankfurter Protesttage schließen damit an die weltweiten Proteste des vergangenen Jahres, die Proteste im Frühling in Brüssel und anderswo sowie an die Bewegungen für einen Alter Summit in Athen an.
Wir werden gegen die Politik von Bundesregierung und der ganz großen 4-Parteien-Koalition, gegen die Politik von EZB, EU-Kommission und IWF demonstrieren.
Wir werden die EZB blockieren.

Wir werden die öffentlichen Plätze in der Wirtschafts- und Finanzmetropole Frankfurt okkupieren – wir sind BLOCKUPY!


Das AKI - Libertäres Info Frankfurt, welches herausgegeben vom Libertären Forum Frankfurt (LiFF) unregelmäßig erschien, war entstanden aus dem Anti-Kriegs-Info. Dieses war zur Zeit des Golfkrieges 1991 als Info der Initiativen im DEZENTRAL gegen den Golfkrieg erschienen. Im AKI wurden ein oder mehrere Themen(schwerpunkte) aus libertärer Sicht behandelt. Insgesamt sind bis März 1995 24 Ausgaben des AKI erschienen. Diese sind nun alle als pdf-Datei auf unserer Homepage hier zu finden.


Urkommunismus: Utopie - das Erbe einer fernen Vergangenheit - Entstehung und Entfaltung einer egalitären Gesellschaft von Bernhard Brosius
Nach der Verbrennung der sozialistischen Utopie im Stalinismus hat die Entdeckung jener Gesellschaft (der von Catal Hüyük in der heutigen Türkei) eine besondere Bedeutung erhalten. Sie ermöglicht es, empirische Erfahrungen zu sammeln und gibt ein Beispiel für die Beziehungen zwischen kommunistischen Produktionsverhältnissen und den gesellschaftlichen Verhältnissen - und zwar bei einer Gesellschaft, die nicht 80 Jahre bestand, sondern 3.000 Jahre (ab 7200 v. Chr). Dass eine Entwicklung wie die beschriebene in der Steinzeit möglich war, bestätigt einmal mehr, dass nicht der technische Standard, sondern die gesellschaftlichen Verhältnisse über die Lebensqualität und den Gesellschaftscharakter entscheiden. Und was wäre heute möglich - auf dem heutigen Stand unserer technischen Entwicklung -, wenn wir endlich vernünftige gesellschaftliche Verhältnisse hätten...

n-tv-Interview mit Dr. Heide Göttner-Abendroth, der Begründerin der modernen Matriarchatsforschung: Wie lebt es sich im Matriarchat? "Frauenherrschaft? Das ist Unfug!"

Der Kabarettist Volker Pispers erklärt den Kapitalismus - sehenswert!

Marc-Uwe Kling: Wer hat uns verraten? - Ein Song über die SPD...


Anarchie ist Freiheit und Freude am Leben

Die Anarchie ist eine Quelle von Kreativität. Vom gesellschaftlichen Druck befreit, beginnen die Menschen ganz spontan zu erfinden, nach Schönheit und Intelligenz zu suchen, miteinander zu kommunizieren. In guter Erde können sogar die kleinsten Sachen zu großen Bäumen heranwachsen, die reiche Früchte tragen.
Revolutionsregel Nr. 54, in: Bernard Werber "Revolution der Ameisen", Dritter Band der Trilogie, Heyne-Verlag, 1998, S. 386


Was ist eigentlich Anarchie? - Ein immer noch und immer wieder aktueller Redebeitrag


„Ich bin nicht der Eigentümer des Anarchismus. Ich glaube nicht an Eigentum an Ideen. Der Anarchismus existierte vor mir, wie er nach mir existieren wird. Ich kann ihn nur für mich selbst interpretieren.“
Benjamin R. Tucker (in: „Liberty“, XI vom 30.11.1895, S. 3)


 
Umwelt und Klimaschutz mit Tempolimit

 


„Man wäre kein wahrer Anarchist, wenn man auf Grundsätzen beharren würde.“
Eva Demsik (in: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9159225.html)