A im KreisLiebe Leute,

nun haltet Ihr sie doch in den Händen, die Dokumentation der Libertären Tage `93. Lange hat sie auf sich warten lassen. Wir hoffen jedoch, daß es uns gelungen ist, die verschiedensten Aspekte dieses Großereignisses zu beleuchten.

Nach den Libertären Tagen waren wir von der Vorbereitungsgruppe alle geschafft und fielen in ein Aktivitätsloch. Die dringensten Aufgaben der Nachbereitung wurden erledigt. Doch dann war die Sehnsucht nach Entspannung und Ruhe größer, als der Wunsch die Dokumentation zu erstellen. Einige von uns waren psychisch und physisch am Ende. Mit Energie gingen einige von der inzwischen aufgelösten Vorbereitungsgruppe erst wieder im Herbst '93 an die Dokumentation.

Organisiert wurden die Libertären Tagen vom Anarchistischen Forum Frankfurt (AFF), das sind (waren) folgende Gruppen: Heddernheimer Kulturverein, Mittwochsgruppe, Libertäres Forum Frankfurt/AKI-Libertäres Info FFM, Freie Arbeiterinnen und Arbeiter Union - Ortgruppe Frankfurt (FAU-IAA), freies filosofisches Forum Frankfurt sowie Einzelpersonen.

Auch wenn wir vielleicht nicht für alle Leute der Vorbereitungsgruppe hier noch sprechen können, wollen wir festhalten, daß die Libertären Tage 93 ein bedeutendes Großereignis für die anarchistische Bewegung in der BRD waren. Die Mobilisierung war eine tolle Gemeinschaftsleistung der verschiedensten anarchistischen Richtungen.

Und nicht nur anarchistisch interessierte Kreise nahmen sie zur Kenntnis. Allerdings wurden unsere Erwartungen, daß über die politisch Aktiven hinaus weitaus mehr Interessierte hätten angesprochen werden können, etwas enttäuscht.

Doch im Gegensatz zu den Libertären Tage `87 hatten wir den Eindruck, daß wir schon eine breitere Öffentlichkeit für das Thema "Anarchie" positiv sensiblisieren konnten. Denn von den über 3000 BesucherInnen der Libertären Tage waren bei weitem nicht alle AnarchistInnen. Und selbst die "bürgerliche" Presse nahm uns dieses Mal auch inhaltlich zur Kenntnis (S. 92-95). Die größte Demonstration unter anarchistischem Vorzeichen seit Bestehen der BRD, die es unserem Wissen nach gab, trug trotz einiger Pannen sicher dazu bei.

In die Libertären Tage integriert fand von Freitag bis Sonntag die libertäre Buchmesse statt. Organisiert von Anares Mannheim fand diese so regen Zuspruch, daß die Räumlichkeiten viel zu klein waren (S. 67). Sowohl für die BesucherInnen als auch für die Verlage hatte diese Buchmesse sich gelohnt.

In der anarchistischen Bewegung kam es sowohl im Vorfeld als auch im Nachhinein zu einer erstaunlichen Mobilisierung. Berichte wurden geschrieben, Broschüren erstellt, Treffen und Veranstaltungen durchgeführt, Gruppen gegründet, neue Kontakte entstanden. Es wurde eine rege Diskussion im Nachfeld über den Stellenwert der Libertären Tage geführt.

Vielleicht können diese Dokumentation sowie die darin veröffentlichten Ergebnisse der Umfrage zu den Libertären Tagen (S. 69-73) nochmal neue Sichtweisen und Diskussionen innerhalb der anarchistischen Bewegung bewirken. Ebenso hoffen wir, daß auch bald der Videofilm über die Libertären Tage fertiggestellt sein wird, der sicherlich noch einmal einen anderen Blickwinkel eröffnet.

Wir bekamen sehr viel Lob und solidarische Kritik von verschiedensten Seiten, so daß wir die wenige Polemik, die den Ablauf und die Organisation in Bausch und Bogen verdammte, doch ertragen konnten.

Es gab sehr viele interessante Vorschläge, was noch alles auf den Libertären Tage hätte passieren bzw. besser gemacht werden können (Frauengruppen, Frauenkabarett, Ruheräume, Fußballturnier, Sport, mehr Straßenmusik/-theater, verstecktes Theater, LT auf einer grünen Wiese...).

Doch zum einen waren diese teilweise einfach nicht zu praktizieren, und zum anderen hätten sich dafür noch Leute finden müssen, die diese Vorschläge schon im Vorfeld mit umgesetzt hätten. So können wir nur bedauern, daß dies nicht geschehen ist.

Der Wunsch nach einer anderen Örtlichkeit ist nur zu verständlich, doch in Frankfurt gab es keine andere Möglichkeit mehr (die Fachhochschule ließ uns abblitzen), einen nichtkommerziellen Kongreß zu organisieren.

Und da des öfteren an uns die Frage gestellt wurde, wann denn die nächsten Libertären Tage geplant seien, müssen wir klar und deutlich sagen: Wir organisieren diese in absehbarer Zeit nicht!

Also überlegt Euch in anderen Städten und Zusammenhängen, ob Ihr nicht die Mühe auf Euch nehmen wollt. Es lohnt sich sicherlich. Wir werden Euch mit Rat und Tat beistehen. Aus unserer Umfrage geht hervor, daß solch ein Treffen alle zwei Jahre veranstaltet werden sollte!!!

 

Betrifft DEZENTRAL

Das DEZENTRAL, der Treff für Libertäre und AnarchistInnen in Frankfurt, ist umgezogen. Neue Adresse:
Dezentral, Wittelsbacheralle 45, 60316 Frankfurt.
Für die laufenden Kosten brauchen wir noch dringend finanzielle Unterstützung. Wer uns mit einer Spende oder gar einem monatlichen Dauerauftrag unterstützen kann, überweise den Betrag bitte auf folgendes Konto: Verein für Bildung und Kultur e.V., Frankfurter Sparkasse, Kontonr. 33019, BLZ 500 501 02, Stichwort: Spende. Die Spenden sind steuerlich voll absetzbar. Vielen Dank für Eure Solidarität!

 

Zum Ablauf der Libertären Tage

(sicher unvollständig)

Die inoffizielle Eröffnung fand am Donnerstagabend mit ca. 130 Menschen im Museum für Moderne Kunst statt (S. 8). An der Uni brummte derweil die Schlafplatzvermittlung auf Hochtouren.

Von Freitagnachmittag bis Sonntagabend tagten die Arbeitsgruppen (Ergebnisse S. 22 - 58).

Ebenfalls von Freitag bis Sonntag gab es vier durchgehend besetzte Räume, in denen folgende vier anarchistische Richtungen ihre Arbeit vorstellten: Freie Arbeiterinnen und Arbeiter Union (FAU-IAA), Föderation Gewaltfreier Aktionsgruppen (FÖGA), Initiative für eine anarchistische Föderation in Deutschland (I-AFD), Projekt A.

Für die Kiddies war von Freitag bis Sonntag "Rene, der MitSpielMann" aktiv. Am Freitagnachmittag konnten die Kinder sich im Frankfurter Musikmobil mit Uli Becker austoben.

Am Freitagmorgen wurden die Libertären Tage '93 durch eine Großveranstaltung im Hörsaal VI eröffnet (S. 10 - 21).

Für Freitagabend war eine Großveranstaltung angesetzt mit dem Titel "Freiheit geht nur durch Anarchie hervor". Leider erwies es sich als schwierig, eine produktive Diskussionsatmosphäre zu erzeugen.

Im StudentInnenhaus spielte anschließend Stefan Schulberg vom Living Theatre in New York die Performance "Improvisation in Anarchy".

Am Samstagmorgen demonstrierten ca. 1.500 TeilnehmerInnen in der Innenstadt, um auf die Libertären Tage aufmerksam zu machen (Redebeiträge S. 65/66). Die Demo wurde von einigen sehr gut organisiert empfunden, andere empfanden die Demo für unnötig. Leider fielen einige Leute durch dem Sinn der Veranstaltung widersprechendes Biertrinken, Steinewerfen, martialisches Auftreten sowie durch patriarchale Sprüche gegenüber den VeranstalterInnen ("libertäre Wichser") und dem Frauen/Lesbenblock unangenehm auf.

Unangenehm aufgefallen sind ebenso einige aus der sog. "linksradikalen Szene" in Frankfurt, die auf verschiedenste Weise die Veranstaltung zu provozieren suchten. So wurde z.B. am Samstagnachmittag auf dem Campus ein großer Bierdosenturm aufgebaut und Bier verkauft. Zum einen unterlief dies klar die bekannte Abmachung, daß vor 20 Uhr kein Bier ausgeschenkt werden solle, zum anderen war dies auch sehr unökologisch und wir hatten mit dem Abfall zu kämpfen. Wir empfanden dies als keinen positiven Beitrag zu den Libertären Tage.

Am Nachmittag gab es die Dia-Bilder-Geschichte von Peter Reichelt "Du bist mein Freund, Karl Maus" erzählt von T. Schupp.

Am Abend führten Wolfgang Schliemann, Leila Haas, Joachim Zopf aus Wiesbaden eine vielbeachtete Performance auf. Am gleichen Abend fand das Cello-Konzert "Neue Musik" mit Matthias Lorenz statt. Entgegen unserer Erwartung fand dieses sehr großen Anklang.

Danke....

Ein besonderer Dank der Organisationsgruppe der Libertären Tage geht an folgenden Personen, Gruppen und Einrichtungen, ohne die die Libertären Tage 93 so nicht möglich gewesen wären:

ASTA der Universität Frankfurt
ASTA der Fachhochschule Frankfurt
Die Universitätsverwaltung

Die beiden Hausmeister
Rampenplan für die tolle Essensversorgung
Die Mithelfenden aus Kiel und Bremen
Die Mithelfenden vom Anarchistischen Forum Mainz und Wiesbaden
Die Rock-Gruppen:
Cora Cox (Frankfurt)
Lokal Pack (Neustadt)
HighZung (Alsfeld)
Stefan Schulberg vom Living Theatre, New York
Matthias Lorenz, Frankfurt für seine Aufführung "Neue Musik Cello solo"
Die KinderbetreuerInnen
Die KinderprogrammgestalterInnen
Die Sicherungsgruppe
Die SanitäterInnen
Die KOZ-MacherInnen
Die OrganisatorInnen der Projekträume
Die Schlafplatzvermittlung
Die Informationsstelle
Uli fürs Konzertmobil und das Kinderprogramm
Wolfgang Schliemann, Leila Haas, Joachim Zopf aus Wiesbaden für ihre Performance
Die Anares-Föderation,
Dachkammer Mannheim
Das Museum für Moderne Kunst,
Jean-Christophe Ammann und Andreas Bee
Das Kellertheater (Frankfurt) für die Aufführung von
"Anarchie in Bayern"
Diejenigen, die uns technische Hilfsmittel zur Verfügung gestellt haben
Der Kunstverein Freigehege für die T-Shirts und Mithilfe
Joachim Mennicken und Wolfgang Sternstein für die Plakatentwürfe
Das ID-Archiv und der SchwarzRotbuchverlag
Die Verlage der Buchmesse
Die vielen Medien für ihre Veröffentlichungen
Die FlugblattverteilerInnen & PlakatekleberInnen
Die Vertriebsstellen für die Informationsmappen
Die Druckereien
Die ReferentInnen
Die Putzkolonnen
Die Personen und Einrichtungen, die uns Schlafplätze zur Verfügung gestellt haben
Die Fotografen & das Video-Team
Die KreditgeberInnen zur Vorfinanzierung

Und ein spezieller Dank geht natürlich an die vielen nichtgenannten und uns unbekannten Menschen, die mitgeholfen haben sowie an diejenigen BesucherInnen, die zum guten Gelingen der Libertären Tage beigetragen haben.

Zu Beginn des parallel verlaufenden Rockkonzertes im Foyer des Uni-Turms wurde von Frauen wegen sexistischer Übergriffen während der LT die Bühne besetzt (S. 74ff).

Die Geschichtenerzählerin LEILA stand am Sonntagnachmittag für Zuhörererinnen und Zuhörer von 5 bis 99 Jahren auf dem Programm.

Am Sonntagabend führte das Kellertheater Frankfurt im total überfüllten Theatersaal im StudentInnenhaus das Fassbinder-Stück "Anarchie in Bayern" auf. Im Vorfeld gab es bei einigen Leuten der Vorbereitungsgruppe erhebliche Bauchschmerzen, ob Teile von Szenen dieses Stückes sexistisch seien und ob deswegen nicht mit Tumulten während der Aufführung zu rechnen sei. Die Auführung und die danach stattfindende Diskussion mit den SchauspielerInnen zerstreute dann dies Bedenken.

Bei der Abschlußveranstaltung am Montagmorgen kamen zu Beginn die negativen Erfahrungen während der LT zu Sprache und es enstand eine bedrückende Stimmung. Erst als gesagt wurde, daß auch viele positive Eindrücke vorhanden sind, und uns von der Vorbereitungsgruppe für unsere Arbeit mit einem langen Beifall gedankt wurde, kam es zu einem Aufatmen und die Gefühlslage der meisten TeilnehmerInnen war wieder im Lot.

Ein ganz spezieller Dank geht an das niederländische Kochkollektiv Rampenplan, die die Verpflegung der TeilnehmerInnen übernommen hatten. Eine Riesensauerei war, daß etliche Leute den lockeren Umgang von Rampenplan bei der Essensausgabe ausnutzten und sich einen Sport daraus machten, Essen abzuzocken (in der Größenordnung von 300-400 Essen täglich) und Rampenplan in ein finanzielles Minus stürzten. Ein sehr unsolidarisches Verhalten!

Sehr viel Aufregung verursachten einige Übergriffe auf Frauen während der Libertären Tage. Ohne die Probleme mit Sexismus innerhalb der anarchistischen Bewegung wegleugnen zu wollen, sollte allerdings gesagt werden, daß die tätlichen Übergriffe auf Frauen von Männern erfolgte, die nicht in anarchistischen Zusammenhängen aktiv sind. Auch die unangenehm auffallende Alkoholszene vor dem KOZ war nicht aus anarchistischen Zusammenhängen bekannt. Wir haben genügend Probleme innerhalb der anarchistischen Bewegung, deshalb sollten wir uns nicht noch andere aufschwätzen lassen.

Leider waren nur sehr wenige Kinder zu den Libertären Tagen gekommen, obwohl wir eine Kinderbetreuung und ein Kinderprogramm koordiniert hatten. So wurden die Kinder und das Kinderprogramm (Dia-Show, Geschichtenerzählen, Basteln, Ausflüge, Musikmachen, Spiele etc.) von den BesucherInnen kaum wahrgenommen. Woran lag's? Viele waren selbst noch so jung, so daß sie keine Kinder hatten. Und etliche Eltern hatten ihre Kinder nicht mitgenommen, d.h. anderweitig untergebracht. Eigentlich schade, denn ohne Kinder gibt es auch keine Perspektiven für eine anarchistische Gesellschaft.

Eine der kleineren Nervereien am Rande:

Im Jugendzentrum Bockenheim waren etliche Leute untergebracht. Einige Schlüssel wurde ausgegeben, von denen leider am Schluß einer verschlampt wurde. Das Auswechseln der Schlösser und die neuen Schlüssel kostete uns 490.- DM. Wie schrieb uns Stone vom JUZ auf die Rechnung: "Für eine Gesellschaft ohne Schlösser!?"

 

"In einer Zeit, in der weltweit Menschen ausgebeutet und unterdrückt werden, wollen wir darauf aufmerksam machen, daß Freiheit und Selbstbestimmung keine Forderungen sind, die der Vergangenheit angehören. Im Gegenteil: Herrschaft muß in all ihren Erscheinungsformen (z. B. Staatsherrschaft, Patriarchat, Sexismus, Antisemitismus, Ausbeutung durch Lohnarbeit...) öffentlich gemacht und bekämpft werden. Zur Zeit wird der Ruf nach dem 'Retter' Staat auch von 'linker' Seite gegenüber dem aktuellen Neonazimus immer lauter. Wir richten uns stattdessen an alle interessierten Menschen, die mit uns Wege hin zu einer menschlicheren, libertären (freiheitlichen) Gesellschaft weiterentwickeln wollen. Nur so können wir den ökologischen und sozialen Herausforderungen der nächsten Jahre gerecht werden. (...)

'Wege zu einer anarchistischen Gesellschaft'

So lautet das grundlegende Thema der Libertären Tage 1993. Darüber wollen wir informieren und diskutieren. Dabei soll es nicht nur um die Kritik an den bestehenden Herrschaftsverhältnissen gehen. Vielmehr möchten wir praktische Ansätze und Wege aufzeigen, die Herrschaft abbauen und zu einer anarchistischen (herrschaftsfreien) Gesellschaft führen."

 

Zur Dokumentation

Zur besseren Lesbarkeit haben wir in einigen Texten Zwischenüberschriften gesetzt, Fremdwörter in einer Klammer erklärt und kleinere redaktionelle Änderungen vorgenommen. Zudem haben wir darauf geachtet, daß auch weibliche Formen verwandt werden. Wo dies nicht geschah, haben wir (nicht immer) Änderungen vorgenommen.

Die Beiträge der verschiedenen anarchistischen Richtungen auf der Eröffnungsveranstaltung sind bis auf die Beiträge der FÖGA, der Selbstverwalteten Betriebe / Projekt A und der I-AFD die Originalbeiträge.

Die eingegangenen Beiträge der Arbeitsgruppen haben wir alle veröffentlicht, sofern sie nicht schon in anderen Publikationen abgedruckt sind. Von folgenden Arbeitsgruppen haben wir leider keine Beiträge erhalten:

AG 9: Kulturkritik -Europa und seine 500jährige Kolonisation

AG 11: Diskussion über Drogen

AG 15: Herrschaftskritische Männer und das Patriarchat

AG 16: Streiks und Direkte Aktionen als Mittel für soziale und politische Veränderungen

AG 17: Gewerkschaftliche Strategien

AG 20: Soziale Ökologie (zu den Theorien von Murray Bookchin)

Bei den Briefen und vor allem bei der Pressedokumentation haben wir aus einer Vielzahl von Beiträgen ausgewählt, wobei wir versuchten, möglichst viele unterschiedliche Wahrnehmungen zur Geltung kommen zu lassen.

Ansonsten haben wir die uns bekannten Quellen aufgelistet, wo Ihr Beiträge zu den Libertären Tagen finden könnt.

Freiheit und Glück, Liebe und Anarchie!

Und nun viel Spaß beim Lesen und Bilderschauen wünschen Euch

die ErstellerInnen der Libertäre Tage '93 Dokumentation
Juni 1994



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