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- Dieser Fragebogen
sollte harte, solidarische Kritik sein.
- Die Kategorisierung
war mir oft zu eng. Ich habe dann mehreres angekreuzt. Der Schwerpunkt kriegt
zwei Kreuzchen. Wenn ich noch Zweifel hatte, ob eine libertäre Gesellschaft
machbar ist, jetzt sind sie ausgeräumt!! Das Erlebnis, daß so viele Menschen
ohne Herrschaft so vernünftig mit sich und mit Problemen umgehen können, ist
sicher die nachhaltigste Erfahrung der LT' 93. Danke, daß ihr geholfen habt,
diese Erfahrung zu machen!
- Trinke selbst
gern und manchmal viel Alk, aber auf LT: NO
- Es ging auf
Kosten der Frauen. Trotz allem denke ich, daß wir viel erreicht haben, Leute
zum ersten mal mit "Sexismus" bewußt konfrontiert wurden. Aber müssen
wir immer wieder von vorne anfangen. Haben unsere Schwestern nichts erreicht?
Der Vorbereitungsgruppe herzlichen Dank und große Anerkennung.
- Was ich mir
für die nächsten LT wünsche, wäre eine Diskussion bzw. Arbeitgruppe über Ausgrenzung
(aus) in der Bewegung. Wo sind die Schwulen, Schwarzen, über 30 Jahren alten?
Wo sind die "Bürgerlichen", die dem Anarchismus nahestehen und wie
könnten wir sie erreichen (wollen wir überhaupt?)? Fragen zur Person: Was
soll das denn?
- Danke an
die Vorbereitungsgruppe, daß Ihr Euch so viel Arbeit gemacht habt.
- (Zu: besten
AGs) Leider war alles von der alles dominierenden Sexismus-Debatte überlagert.
- Libertär-kommunistischer
Gruß an Euch, die Ihr Euch soviel Mühe gemacht habt - vielen Dank, Hajo.
- Die Gruppe
(wohl die Teilnehmerinnen) zu einseitig, viele Studentinnen, junge Leute,
alternative Leute, wenig alte Leute, schwarze Leute, Arbeiter; zu viel Theorie.
- Die meisten
Leute hatten offenbar eine klare Vorstellung davon, wie man "anarchistisch"
lebt, aber weigerten sich, politische Inhalte des Anarchismus zu definieren.
Das hat mich sehr irritiert. "Moralisch gut" leben nicht nur Anarchisten!
- Sehr enttäuschend
fand ich, daß die "Libertären Tage 93" im Unterschied zu den 87
sehr von einer Fraktion vereinnahmt waren, und sich libertäre Autonome und
libertäre Kommunisten nicht mehr beteiligten.
- Das Essensgeld
war zu teuer.
- Ihr müßt
bei jeder Frage mehr Platz lassen! Ihr wißt doch, daß alles relativ und nicht
dogmatisch (oder so) ist!! Bitte, bitte wiederholt die LT. Die beste Aktion
seit Weiterstadt.
- Trotzdem
ein Lob an die VeranstalterInnen.
- PS: Rampenplan
war super gut - Die sind ein ganzes Eck weiter als viele, die hier waren!!
- Bitte keine
LT an einem Feiertagswochenende, obwohl, na ja.
- Ich möchte
eine anarcha-feministische Tagung!
- Erschreckend
der Stand des Minimalkonsenses.
- Viele AGs
/ Veranstaltungen waren überlaufen.
- Leider manche
der Gruppen nicht vertreten, z.B. Wagenburgen.
- Daß sich
die AGs nicht über alle 3 Tage hinzogen, war blöde!!
- Wir gehen
nicht unter in den Kämpfen, die wir nicht verlieren, sondern in denen, die
wir nicht provozieren!! Vielleicht auch mal ein Ost-West-Treffen nur so zum
Kennen- bzw. Verstehenlernen
- Weniger "Markt/Messe"
- vielleicht lieber 3-5 Themen in den Mittelpunkt stellen.
- Wann werden
deutsche Leute mehr international?!!!
- Kommentar
zum Fragebogen: Statistik ist die Hure der Wissenschaft, nicht der "Bewegung"!
- Etliche Besucher
hatten unter anarchistischem Motto hier nix zu suchen, wenn sie Anarchie ernst
nehmen, besonders Herrschaftsfreiheit.
- Ich muß sagen, daß ich trotz der angesprochenen Probleme die
LT und deren Vorbereitung sehr gut gefunden habe. Vielen Dank! Jan.
PS: Die Probleme habt ihr ja auch nicht gemacht, sondern wurden durch die
TeilnehmerInnen selbst "produziert".
- Bei weiteren
Fragen wenden Sie sich bitte an meine(n) Anwalt/Anwältin.
- Die Arbeitsgruppenanzahl
war schon o.k., auch die Anzahl der TeilnehmerInnen, aber das Chaos entstand
wohl, weil die Arbeitsgruppen nicht die ganzen LTs zusammen waren. Dann wären
weniger Leute in den Arbeitsgruppen gewesen und es wäre auch zu theoretischer
Arbeit gekommen.
- Verpflegungsproblem
gut gelöst (Dank an Rampenplan).
- Rampenplan
war gut!
- Anstatt Bier
zu verkaufen, solltet Ihr mal daran denken, Tabak zu verticken. Die Menschen
aus der Volxküche waren das Beste von den LT.
- Vielen Dank für die angenehmen Tage. Lob an Rampenplan.
- Dank und
Lob den OrganisatorInnen. Preiset ihren Fleiß und das Nichtscheuen von Mühe!
Große Ehre den Leuten von Rampenplan! Rülps, das war lecker!
- Organisatorisches
kann/will ich jetzt nicht kritisieren, weil ich sehe, wie schwer es ist, bei
so vielen Leuten alles einigermaßen auf die Reihe zu kriegen, und das habt
Ihr ganz gut hingekriegt. Viel schlimmer finde ich, was für Leute da waren.
Leute die sich libertär/anarchistisch definieren und sich dann dermaßen aufführen.
So gesehen waren die Libertären Tage keine Bereicherung, sondern ein Rückschritt,
was Inhalte und Ansprüche betreffen. Schön war, daß ich mit einig labern und
lachen konnte und alte Freundinnen wiedergetroffen hab . Ciao, Liebe und Anarchie
- Es fehlten
Kommunikationsstrukturen, um Fehlentwicklungen entgegenzuwirken. Frauen- und
Männerplena sind vollkommen ungeeignet und schließen Leute aus, die sich an
dieser Geschlechter-Apartheid nicht beteiligen wollen.
- Staatsgrenzen
existieren nur im Kopf und leider auch auf Papier, studiere aber mache nicht
mit.
- Außerdem
fand ich, daß zu viel Verantwortung auf die Organisation abgewälzt wurde,
die Leute hatten oft eine Konsumhaltung! Auf dem Fragebogen ist zu wenig Platz
für eigene Kommentare, die vorgegebenen Antworten sind z. T. ungenau.
- Herzlichen
Dank für all die Arbeit, die ihr euch gemacht habt.
- Ihr habt
euch so viel Arbeit gemacht - Hut ab!! Aber ein leicht bitterer Nachgeschmack
bleibt; soweit ich weiß liegt es nicht unmittelbar an euch, sondern eher an
fast allen! So alles Gute euch noch!! Und ich freue mich schon auf die Dokumentation.
Ciao; viva, viva la revolution
- Sehr gut:
der Cello-Abend
1) Der Versuch, plenar zu diskutieren ist sinnlos. Die Alternative: Kurzreferate
(20 Min.) plenar; Diskussion der Referate in AG's
2) Ich hätte mir noch die eine oder andere AG vorstellen können. Vielleicht
kann man vorher (per Schwarzer Faden oder andere Zeitschriften) nach Vorschlägen
fragen (Vorschläge = Vorbereitung solcher selbst gewünschter AG's) (wurde
doch gemacht, d. T.). Es liegt natürlich an mir selbst, daß mir das diesmal
zu spät einfällt.
3) Vorbereitung, Essen usw. waren sehr gut.
A.R. Paderborn
- SoziologInnenpack!
- So ein Kongreß
trägt im Vorfeld immer zu einer positiven Wir-Stimmung bei (Eröffnungsplenum).
Noch am selben Abend wurde sie wieder real. Wir sollten versuchen von dem
Wir-Einheitsbrei wegzukommen und uns realistischer zu betrachten.
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