These

Die Ursache der Not, insbesondere in den nicht industrialisierten Ländern, sowie die Ursache dafür, dass wir heute 40 Stunden pro Woche arbeiten, liegt darin, dass heute 3/4 aller Weltbürger, Menschen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren, von den notwendigen güterwirtschaftlichen Arbeiten durch die Geldwirtschaft ferngehalten werden, so daß auch ein erheblicher Teil der Weltbevölkerung arbeitslos ist.

Mit einer weltweiten Verbreitung modernster umweltschonender Produktionsmittel zur Anhebung der Produktivität des arbeitenden Menschen, mit der Nutzung des Energieträgers Wasserstoff und dessen Produktion für den Weltbedarf in den Wüsten der Erde und mit einer dezentralen Erzeugung von Wasserstoff in den höheren Breitengraden können wir mit nur 5 Stunden Arbeit pro Woche leben! Dies ist mit dem gleichen Luxus und Lebensstandard wie 1989 in der BRD möglich!

 

Zum Nachweis

In meiner Berechnung in meinem ersten Band, "Die 5-Stunden-Woche", zeige ich, dass mit der heutigen Technik fünf Stunden Arbeit pro Woche vollauf genügen, ohne dass auch nur für einen von uns eine Einbuße im Luxus oder in der Lebensqualität entsteht. Dies ist bei einer gleichzeitigen Verbesserung des Umweltschutzes möglich, so dass auch die Qualität und Gesundheit unserer uns umgebenden belebten Natur erheblich steigen wird!

Vorerst führe ich einen rein rechnerischen Nachweis, ohne den Versuch zu unternehmen, auf die Frage nach der Reife des heutigen Menschen für eine solch fortschrittliche Gesellschaft eine Antwort zu finden.

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die ich für eine 5-Stunden-Woche andeute, gehören zum angenommenen Idealbild einer Gesellschaft, die gerade von Egoisten mit dem eigennützigen Ziel entwickelt werden könnte, durch einen allgemeinen, straffen Zusammenschluss die 5-Stunden-Woche und ihre vielseitigen materiellen Vorzüge zu verwirklichen!

Die Zukunft wird zeigen, ob dem Egoismus der Allgemeinheit und somit dem Eigennutz des einzelnen eine 5-Stunden-Woche näher liegt als eine 40-Stunden-Woche.

 

Forderung

Die Menschen der schwach bis nicht industrialisierten Welt werden unsere Almosen "für" ihre Not nicht mehr lange ertragen. Die Eigentümer von Grund, Boden und industriellen Produktionsmitteln sollen die Verfügungsgewalt über ihr Eigentum der Weltbevölkerung übertragen, so dass Produktion und Verteilung aller Güter nach den Bedürfnissen der Menschen erfolgen und von der Weltbevölkerung auf basisdemokratischem Wege organisiert werden kann. Nur so können wir den heutigen Zustand überwinden, in dem ein geringer Teil der Weltbevölkerung fast ausschließlich für den Reichtum und die Machterhaltung der herrschenden Klasse produziert und der überwiegende Teil der Weltbevölkerung durch „Arbeitslosigkeit“ vom Wohlstand ausgeschlossen bleibt. Unsere Forderung ist also:

 „Last endlich ALLE mitarbeiten, damit die Menschen ihren Wohlstand selbst erzeugen können!“

 Geben wir den Weltbürgern der nicht industrialisierten Länder Arbeit, technisches und ökologisches Wissen sowie die dazugehörigen Industrien, die sie zur Selbstversorgung befähigen!

                                                                         

 

              top